Senertec veranstaltet bundesweites KWK-Wochenende vom 22. bis 24. Februar 2013

Die Senertec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH ist ein Hersteller von KWK-Anlagen für Privathaushalte und kleinere Unternehmen. Vom 22. bis zum 24. Februar veranstaltet Senertec ein KWK-Wochenende, an dem sich Interessenten über diese Technologie informieren können. Zu diesem Zweck bieten die Senertec Niederlassungen die Gelegenheit, sich an diesem Wochenende unverbindlich beraten zu lassen. Zusätzlich werden Besitzer von Anlagen gebeten, Besichtigungen ihrer KWK-Anlagen im Praxisbetrieb zu ermöglichen.

Mini-BHKW von Senertec

Das Unternehmen vertreibt seine Mini-Blockheizkraftwerke unter dem Markennamen Dachs. Nach Angaben des Unternehmens sind über 28.000 Dachs Anlagen bereits in Betrieb, die jährlich mehr als 1,3 Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren können. Diese beeindruckende Zahl ergibt sich unter der Annahme, dass alle Anlagen 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen im Jahr mit ihrer maximalen elektrischen Leistung von bis zu 5,5 Kilowatt laufen – eine sehr optimistische Rechnung, um es vorsichtig zu formulieren. Ungeachtet dessen ist die Zahl der Anlagen beeindruckend. Diese konnte nur erreicht werden, weil Dachs Anlagen nahezu überall eingesetzt werden können. Dazu trägt bei, dass sie mit allen gebräuchlichen Treibstoffen betrieben werden können, also mit Erdgas, Flüssiggas, Biodiesel und Heizöl.

Zielgruppe des KWK-Wochenendes

So breit die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Modelle sind, so breit ist auch die Zielgruppe der potenziellen Interessenten, die mit dieser Aktion angesprochen werden sollen. Dazu gehören zunächst Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie kleinere und mittlere Betriebe. Da Mini-Blockheizkraftwerke im Gegensatz zu Solarthermie Anlagen das äußere Erscheinungsbild einer Immobilie nicht beeinflussen, sollen insbesondere auch Besitzer von Baudenkmälern angesprochen werden. Alte Immobilien können mittels der Kraft-Wärme-Kopplung die Energieeffizienz eines Neubaus erreichen.

Zur Bedeutung der KWK für die Energiewende

Kraft-Wärme-Kopplung gehört nicht zu den regenerativen Energien, sondern steigert die Effizienz der Nutzung fossiler Brennstoffe – ausgenommen diejenigen Anlagen, die mit Biotreibstoff aus nachwachsenden Beständen betrieben werden. Die Grundidee ist denkbar einfach: Die Verbrennung von Rohstoffen zur Stromerzeugung weist einen relativ geringen Wirkungsgrad auf, sehr viel Energie wird dabei in Wärme umgewandelt. KWK bedeutet, diese Wärme nicht durch den Schornstein abzuleiten, sondern zur Heizung oder zur Brauchwassererwärmung zu nutzen. Diese Technik ist beliebig skalierbar. Das bedeutet, sie kann im Keller eines Einfamilienhauses ebenso eingesetzt werden wie in Großkraftwerken. Für eine längere Zeit werden noch so genannte grundlastfähige Stromerzeuger benötigt werden, die bei jeder Wetterlage eine regulierbare Menge an Strom liefern können. Blockheizkraftwerke sind aus heutiger Sicht die ökonomisch und ökologisch beste Variante, dies sicherzustellen. Nicht zufällig war die im letzten Jahr beschlossene Verbesserung der Förderung eine der wenigen Maßnahmen, die im Bundestag die Zustimmung aller Parteien fand – wenngleich die GRÜNEN sich enthielten, weil sie sich mehr gewünscht hätten.

Fotos: SenerTec GmbH

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