BHKW's im Krankenhaus

Krankenhäuser sind prädestinierte Anwendungsbereiche für ein Blockheizkraftwerk. Denn durch die vielfältigen technischen Einrichtungen, die Heizung im Winter und Kühlung im Sommer sowie die Beleuchtung und den hohen Warmwasserbedarf besteht ein hoher Energiebedarf.

Einsparpotenzial

BHKW im KrankenhausBerechnungen zeigen, dass der Anteil der Energiekosten an den Sachkosten in Krankenhäusern je nach Bettenzahl bis zu neun Prozent beträgt. Angesichts allgemein steigender Gesundheitskosten können Einsparungen bei diesen Ausgaben über die Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses und dessen Schließung oder Weiterführung entscheiden. Durch ein BHKW können die Sachkosten aufgrund der hohen Einsparpotenziale also deutlich gesenkt werden.

Auslegung

Ein Blockheizkraftwerk muss optimal auf die Größe des Krankenhauses angepasst werden. Der Wärme- und Strombedarf kann einfach über die bisherigen Verbrauchsparameter ermittelt werden. Wird gleichzeitig die Gebäudehülle gedämmt und der Energiebedarf durch sonstige Modernisierungsmaßnahmen gesenkt muss dies bei der Auslegung des BHKW berücksichtigt werden.

Wirtschaftlichkeit

Die Wirtschaftlichkeit der Investition in ein BHKW für ein Krankenhaus muss nicht nur die kapitalgebundenen Kosten, sondern auch Verbrauchskosten, Personalkosten, Zusatzstromkosten und andererseits Fördermittel (Einspeisevergütung) und Steuereinsparungen berücksichtigen. Modellrechnungen haben ergeben, dass sich Blockheizkraftwerke für Krankenhäuser innerhalb von vier bis sechs Jahren amortisieren. Unter Umständen bieten sich auch Contracting-Modelle an, durch die die Investitionskosten gesenkt werden können.

Fazit

Mit dem hohen gleichzeitigen Bedarf an Wärme und Strom und sehr gleichmäßigen Tagesgängen sind Krankenhäuser ideale Einsatzbereiche für Blockheizkraftwerke. Schon bei kleinen Kliniken lassen sich die Energiekosten so erheblich senken.